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Beitrag von rabimmel » 11. Dez 2015, 09:01

moiree hat geschrieben:Ab kommenden Sonnabend gibt es einen neuen Club, der auf den wunderbaren Namen „Kleinvieh“ hört. Der Club befindet sich in der Nähe des Alten Schlachhofes auf der Gothaer Straße. Die alte, inzwischen sanierte Industrieruine wird eine neue Adresse für Konzerte, Partys und andere Veranstaltungen.
Als Nachfolger der Showboxx kann man beim Kleinvieh/Klub Neu tatsächlich a little bit gespannt sein was präsentiert wird.
"Klub Neu" erscheint mir allerdings so kreativ wie "Schrommes Panke" als neue Fastfood-Kreation.
Zum Techno/House Opening am 19.12.15 kommen Monkey Safari.

Bild

Da denk ich mir dann auch :klo: autsch

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Beitrag von moiree » 3. Jan 2016, 19:45

Und jezze noch der MoPo Artikel:

Als vor 17 Jahren aus einer kleinen weißen Bruchbude am Elbufer plötzlich der Bass dröhnte, konnte keiner ahnen, was sich hier im Laufe der Zeit entwickeln würde....

Bild

https://mopo24.de/#!nachrichten/17-jahr ... club-37786

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Beitrag von rabimmel » 12. Jan 2016, 20:26

https://boilerroom.tv/dresden/

The Little Detroit Of The East :headbanging:

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Beitrag von aule » 25. Jan 2016, 14:29

das TBA ist auf jeden fall eine reise wert :fettgrins: :macho: :lach2:

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Beitrag von rabimmel » 25. Jan 2016, 17:25

das kann man so, äh, sagen ja :kau2: :eyecrazy: :silly:

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Beitrag von donnsen » 2. Feb 2016, 08:55

was ist denn eigentlich auf der fb seite von der paula los? shitstorm aberhunderter "drachentöter"fans, dutzende ein sterne bewertungen und nun werden die typen doch noch gebucht? ist zwar irgendwie dummes cybermobbing aber dennoch :arrow: :lach2:

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Beitrag von TSN » 2. Feb 2016, 10:07

Hamm anscheinend alle zu viel Freizeit vor ihren Rechnern... :roll:
Unabhängig davon, das ich gar ni weeß um was es dort überhaupt geht, find ichs total dämlich einen Stern für einen Club zu vergeben wo man sicherlich selber noch gar ni war.

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Beitrag von rabimmel » 2. Feb 2016, 13:58

Das Gesafte auf der Paula-Page interessiert mich nicht. Was ich nicht verstehe, wie konnte der "Die Drachentöter von Mittelerde" bei der Goldenen Yvonne 2014 Platz 2 in der Rubrik "DJ Mix 2014" belegen:

https://soundcloud.com/drachent-ter-v-m ... r-promoset

Das klingt wie Keta Karstens Erleuchtungs-Parabel "Kackverstrahlt aber morgen Vorstellungsgespräch" :roll:

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Beitrag von donnsen » 2. Feb 2016, 16:30

For your Information: die Typen haben unter anderem den Toilettenfloor im ifz beschallt als wir dort zu I/Y waren. Also einen Club der in deiner Bibel Resident Advisor in höchsten Tönen gelobt wurde.

Ich denke, das sollte dir als "RAisten" reichen um die Wahl zu Platz zwei nachvollziehen zu können und mal davon abgesehen ist das ne Stadtinterne Sache - also letztendlich evtl auch eine Frage der fehlenden alternativen. :grin:

Jaja ich weiß schon Leipzigverbot somit wahrscheinlich verlängert bis 2300 aber ich konnte es mir einfach nicht verkneifen :fies1:

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Beitrag von rabimmel » 2. Feb 2016, 16:46

Es interessiert mich (schon wieder) nicht wo die wann gespielt haben und das trotz RA-Premiumstatus. Aber wenn man es mit diesem Pilleneimer Promoset schafft irgendwo auf Platz 2 zu kommen, ist für mich zweifelsfrei klar, wer hier Leipzig-Verbot erhalten müsste: Yvonne, die Toilettenfrau im IfZ :!:

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Beitrag von donnsen » 2. Feb 2016, 16:58

So schlecht is das Zeug gar nicht. Man sollte seinen Horizont auch mal über den 4/4takt hinaus erweitern :roll:

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Beitrag von MasterCisco » 3. Feb 2016, 00:01

donnsen hat geschrieben:was ist denn eigentlich auf der fb seite von der paula los? shitstorm aberhunderter "drachentöter"fans, dutzende ein sterne bewertungen und nun werden die typen doch noch gebucht? ist zwar irgendwie dummes cybermobbing aber dennoch :arrow: :lach2:
https://www.facebook.com/Club-Paula-mit ... 7/?fref=ts

darüber hinaus noch
https://www.facebook.com/Das-Conne-Isla ... 1/?fref=ts
https://www.facebook.com/Wir-bringen-Ju ... 8/?fref=ts
https://www.facebook.com/Wird-es-einen- ... 9/?fref=ts
...

scheint so eine neue art von volksbelustigung zu sein.

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Beitrag von donnsen » 3. Feb 2016, 20:59

lol. naja die partyankündigung
Ready for the Next Germany DJ- Star? Oder wenigstens nur einmal in einem coolen Club mit der fettesten Anlage der Stadt spielen? Dann bewirb Dich jetzt!
Für die Gewinner der letzten PAULA DJ- Battles, ist es schon fast Alltag geworden. TALUL jettet jedes Wochenende mit Wankelmut und anderen Kollegen durch Europa. Der letzte Gewinner: DUNKEL:ROT darf diese Woche den EXTRAWELT Support spielen.
Und haltet Euch fest, dieses Mal gibt es sogar zwei Slot`s. Einen für das beste Deep-House Set für`s Warm Up ....
ist einfach mal so brutal uncool - das lädt ja schon irgendwie fast zum mobbing ein. nix für ungut :lach: aber am ende haben die cool&sympathisch auf den scheiss reagiert :top:
TSN hat geschrieben:Hamm anscheinend alle zu viel Freizeit vor ihren Rechnern... :roll:
Unabhängig davon, das ich gar ni weeß um was es dort überhaupt geht, find ichs total dämlich einen Stern für einen Club zu vergeben wo man sicherlich selber noch gar ni war.

gehört dazu. ich glaube 90% aller ein stern bewertungen auf seiten von technoclubs auf fb wurden von leuten verfasst, die noch nie im schuppen waren - davon wiederum 99% weil sie schon an der tür abgewiesen wurden :lach:

is doch im endeffekt scheiss egal, wen interessieren schon fb sterne. btw&wenn überhaupt: die beschissenste bewertung für einen club wären glaube 5/5 von irgend so nem solarium&pegidagebräunten jawollpläger auf zahnimusik aus dippoldiswalde. für mich, neben einem kacklineup auf jeden fall ein grund, ne party nicht zu besuchen - aber meist korreliert das eine ja eh mit dem andern :asien:

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Beitrag von donnsen » 16. Feb 2016, 19:30

dresden anno 94:

https://www.youtube.com/watch?v=z-aZ8Ka4XCQ


da wäre ich gerne dabei gewesen :lach: interessant, wie sich eine stadt verändert. auch von 2001 bis 2016, eine szene im wandel mit einem 15 jahres hoch mmn um 2010 bis vor zwei jahren rum, seitdem rapide auf dem absteigenden ast. sicher hauptsächlich dank pegida&der darauf folgenden medialen hinrichtung geschuldet und mittlerweile irgendwie ne mischung aus münchen und schwarzenberg, städtebaulich und vom umland her aber nach wie vor wunderschön mit verbleibenden wohlfühloasen wie der neustadt.

von außenstehenden intelektuellen unter 50 mittlerweile gemieden, ist da die kommenden jahre auch kein wirklich positiver input mehr zu erwarten.

andererseits kann die stadt in der ein oder anderen samstagnacht dann doch noch von ihrer vergangenheit zehren :asien:

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Beitrag von Ray Sevo » 16. Feb 2016, 20:18

donnsen hat geschrieben:dresden anno 94:

https://www.youtube.com/watch?v=z-aZ8Ka4XCQ
echt cool :top:

oder hier, auch nicht schlecht :lach:

https://www.youtube.com/watch?v=XWtv7t6-1c4

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Beitrag von donnsen » 16. Feb 2016, 20:33

minute 2:18 :inlove2:

4:40 - die nase :arrow: loifd :rofl2:

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Beitrag von TSN » 16. Feb 2016, 21:06

Die Fabrik war wirklich ne geile Location... Das Base bzw danach das Object hab ich leider ni miterlebt damals.

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Beitrag von Ray Sevo » 16. Feb 2016, 22:06

donnsen hat geschrieben:minute 2:18 :inlove2:
für´n Garten :lach: :lach:

da waren alle noch jung und knackig, möcht mal wissen wie viele drauf hängen geblieben sind :-?

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Beitrag von k3n0815 » 5. Mär 2016, 22:56

@ tsn:
schade, das du base u objekt ni erlebt hast! das waren beides echt legendäre locations und die partys dort echt klasse!
werd nie vergessen, wies im objekt vor lauter luftfeuchte von den ganzen leuten von der decke geregnet hat!

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Beitrag von k3n0815 » 6. Mär 2016, 00:49

@ donnsen:
das video von hardy 94 is übrigens absolute spitzenklasse!
obwohl auch bissel wehmut aufgekommen is!
alleine wenn ich an die tollen klamotten- u plattenläden in der neustadt denke!
oder kennt ihr noch das mona lisa-die cocktailbar mit live dj!? die war auch super...

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Beitrag von aule » 7. Mär 2016, 19:53

Wenns einer kennt dann der @wolfi

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Beitrag von a-one » 17. Aug 2016, 10:03

Neues Leben für das Eventwerk
Im Inneren des Industriebaus wird umgebaut. Anfang Oktober eröffnet dort nicht nur ein Klub.
http://www.sz-online.de/nachrichten/neu ... 68193.html

:arrow:
Das Klubleben ist tot? Von wegen.
:lach:

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Beitrag von donnsen » 17. Aug 2016, 13:31

Szenegrößen wie Paul van Dyk haben sich bereits angekündigt .... :lach:

Auch wenn die Räumlichkeiten kein wirkliches Potenzial für etwas gutes haben - gut find ichs dennoch, dass im Industriegelände wieder ein bisschen leben einkehrt.

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Beitrag von Hans 4 » 17. Aug 2016, 14:24

donnsen hat geschrieben:minute 2:18 :inlove2:
Mit vollem Haar und festem Stuhl :fettgrins:

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Beitrag von a-one » 2. Sep 2017, 09:59

Turbojugend Oberpöbel wettert gegen "Korinthenkacker"
http://www.sz-online.de/nachrichten/nac ... 61893.html

da treffen sich die jugendlichen und machen party.
einfach so. mitten in der stadt.
daSS da keiner was macht!

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Beitrag von a-one » 23. Jun 2018, 17:26

ich mach's mal hier mit rein.
sz-online hat geschrieben:Vertriebene Künstler

Kulturhauptstadt will Dresden werden, aber vielen Kreativen fehlen bezahlbare Räume. Jetzt werden sie aktiv.

Im August ist Schluss. Dann muss Ronald Kämmerer die Kisten packen. Instrumente, Mischpulte, Computer. Kämmerer hatte sich im Hochhaus an der Könneritzstraße ein Studio aufgebaut. Über die Zeit ist ein Musikproduzenten- netzwerk entstanden, zusammen mit anderen Mietern, quer über alle Etagen. Doch der Grundstückseigentümer will den Bürokomplex aus den 80er-Jahren abreißen lassen. Er macht Platz für den Schützengarten – 500 Wohnungen, mit denen in Zukunft deutlich mehr Miete reinkommen dürfte als bisher.

Für Kämmerer ist dieser Abriss symptomatisch für die schwierige Lage, in der sich viele Dresdner Künstler derzeit befinden. „Kulturhauptstadt werden zu wollen, ist ein schönes Thema“, sagt der Musikproduzent. Doch für einen solchen Titel müsste mehr getan werden, als die Dresdner Hochkultur ins Rampenlicht zu rücken. Er fordert die Stadtpolitik auf, den Raummangel für Künstler und Kreative endlich ernst zu nehmen. Kämmerer hat sich der Initiative „Na dann mach doch“ angeschlossen, die mittlerweile mehr als 50 Organisationen und Personen als Unterstützer zählt. „Wir müssen uns Gedanken machen, wie es in Zukunft weitergehen soll.“ Allein durch den Abriss des Hochhauses verlieren mehr als 150 junge Unternehmer, Kreative, Künstler und Vereine eine bezahlbare Bleibe. Für die unsanierten Räume zahlten sie fünf Euro pro Quadratmeter.

Die Not, günstige Räume zu finden, sei auch das Ergebnis einer verfehlten Stadtplanung, meint Carsten Ungewitter vom Verein Elixir. Dieser wurde 2016 mit dem Ziel gegründet, ein interkulturelles Zentrum an der Königsbrücker Straße aufzubauen. In einem Flügel der alten Arbeitsanstalt sollten Wohnungen für Flüchtlinge, Migranten und Dresdner entstehen. In einem anderen Bereich des Hauses waren Gemeinschaftsräume geplant, die auch von Kulturschaffenden genutzt werden sollten. Doch die Stadt verkaufte die Immobilie auf Beschluss des Stadtrates für 2,7 Millionen Euro an einen privaten Investor. „Die Stadt muss ihre Flächen behalten, um Stadtentwicklung betreiben zu können“, so Ungewitter. „Es geht nicht nur um das Gemeinwohl. Auch Kleingewerbe wird sich die Mietpreise bald nicht mehr leisten können. Das muss die Stadt begreifen.“

An der Könneritzstraße laufen Ende August die Mietverträge aus. Einen konkreten Termin für den Abriss des Bürohauses „Kö 25“ gibt es noch nicht. (SZ/sr)

Konkrete Forderungen wollen die Kampagnen-Unterstützer erst einmal nicht aufstellen. „Es geht darum, einen Prozess zu initiieren, bei dem wir zusammen nach Lösungen suchen“, sagt Felix Rüdiger, Sprecher des federführenden Vereins Konglomerat. Die Anstrengungen der Stadt, den Künstlern finanziell unter die Arme zu greifen, und günstige Räume zu vermitteln, seien gut, könnten aber nur der Anfang sein.

Maklerbüro öffnet am Montag

Die Wirtschaftsförderung hatte am Mittwoch mitgeteilt, 25 Projekte mit insgesamt 100 000 Euro zu unterstützen. Diese Förderung helfe bei der Modernisierung von Arbeitsräumen, bei Investitionen in die Raumausstattung oder Energiesparmaßnahmen, hieß es. Bei der Raumsuche hat die Stadt die sogenannte Kreativraumbörse ins Leben gerufen. Dafür wird am 25. Juni an der Louisenstraße ein Büro eröffnet, ab Juli geht eine Internetseite online. „Wir sind in den ersten Monaten von unglaublich vielen Anfragen überlaufen worden und haben erst einmal versucht schnell zu helfen“, sagt Torsten Rommel von der beauftragten Kreativraumagentur. Der Chef der Wirtschaftsförderung, Robert Franke, sehe die Fülle an Anfragen als Zeichen dafür, dass der Raumbedarf ein drängendes Problem für die Branche sei.

Ob das reicht, bezweifelt Felix Rüdiger. „Man kann uns nur Immobilien vermitteln, wenn auch welche vorhanden sind.“ So sieht das auch Marko Dziallas vom Architekturnetzwerk Ostmodern. Die Gebäude aus den 60er- und 70er-Jahren seien wertvolle Ressourcen. Nicht nur der Abriss des Hochhauses an der Könneritzstraße sei deshalb schade. Auch im alten Telegrafenamt, das derzeit abgetragen wird, um Platz für Appartements zumachen, hätte man viele Projekte ansiedeln können.

Anja Oseander von der Initiative Wohnen am Leipziger Bahnhof hofft, dass an der Leipziger Straße bald Platz für Künstler entsteht. Der Stadtrat hatte vor drei Wochen auch beschlossen, das alte Künstlerhaus wieder Kreativen zugänglich machen zu wollen.
https://www.sz-online.de/nachrichten/ve ... 61109.html

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Re: ClubSterben in DD?

Beitrag von a-one » 29. Jun 2019, 12:01

Club TBA schließt nach Sommerpause
https://www.neustadt-ticker.de/138683/a ... ommerpause

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Re: ClubSterben in DD?

Beitrag von Nickname » 1. Jul 2019, 10:22

...wundert mich ehrlich gesagt überhaupt nicht.

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Re: ClubSterben in DD?

Beitrag von aule » 2. Jul 2019, 09:24

Wieso? :gruebel:

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Re: ClubSterben in DD?

Beitrag von Nickname » 2. Jul 2019, 10:51

...merkwürdige, festgefahrene bookingphilosophie? wenn der laden das letzte mal bei richie hawtin brechend voll war - und the hacker @ jan 19 vor zehn leuten spielt, läuft imo was schief. mit residents, hipstern aus leipzig und kollektivkriegern wird das auf dauer nun mal nix - da brauchste schon ne stadt mit einem ryanair-terminal.

das publikum ist noch ne andere geschichte :help:

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Re: ClubSterben in DD?

Beitrag von a-one » 21. Apr 2020, 10:33

Korrektur der Förderrichtlinien von Soforthilfen für Kulturschaffende. Der Zuschuss muss auch für die Lebenshaltung verwendet werden dürfen. Ein künstlerisches Schaffen kann nur geschehen, wenn der Kopf frei von existenziellen Ängsten ist.

Der Soforthilfe-Zuschuss vom Bund muss einen Unternehmerlohn, vergleichbar mit Baden-Württemberg, zulassen, damit die Lebenshaltung gedeckt werden kann. Hartz4 kann und darf keine Option sein.
2.: Das Programm „Sachsen hilft sofort“ muss soweit geöffnet werden, dass eine Überschuldung nicht möglich ist. Dazu braucht es konkrete Richtlinien zur Erlassung der Schulden nach drei Jahren. In dem Falle muss sich die Kredituntergrenze an den Einkommensregelungen der KSK orientieren.

3.: Im Falle einer ausbleibenden Verbesserung der Lage der Kulturschaffenden müssen diese Hilfen unbürokratisch verlängert werden.

Begründung
Wir sind freiberufliche Kunstschaffende aus Sachsen und unsere Existenzen sind massiv bedroht. Zu den hauptsächlich betroffenen Berufszweigen zählen hierbei MusikerInnen, KünstlerInnen und MusikpädagogInnen, sowie soloselbständige Veranstaltungs- und BühnentechnikerInnen, FotografInnen, FilmkünstlerInnen, freie SchauspielerInnen und freie AutorInnen. Aufgrund der Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des SARS – CoV 2 erwarten wir für die kommenden 12 Monate einen extremen Umsatzrückgang.

Unsere pädagogischen Fachkenntnisse vermitteln viele von uns seit einigen Wochen über digitalen Unterricht und erfahren durch diese Maßnahme bereits einen Rückgang des Schülerstammes, was auch zu einem Rückgang der Honorare führt.

Doch noch viel verheerender ist, dass mit Einnahmen aus Konzerten, Events und Festivals bis zum Jahresende nicht gerechnet werden kann. Unsere Enttäuschung über die bisherigen Corona-Hilfen des Bundes und des Freistaates Sachsen ist groß, da sie an unserer Berufsrealität vollkommen vorbei zielen.

Den „Soforthilfe-Zuschuss Bund“ können viele von uns nicht beantragen, da dieser nur für Betriebsausgaben eingesetzt werden darf. Die Wenigsten von uns müssen gewerbliche Mieten, Leasingraten oder Vergleichbares in größerem Umfang zahlen.

Im Rahmen des Programms „Sachsen hilft Sofort“ wird uns ein Unternehmerlohn i.H.v. 4/12 des Vorjahreseinkommens als Darlehen angeboten. Für viele Kreativschaffende kommt ein Darlehen in dieser Form nicht in Betracht, da sie nicht über den Gewinn, der für die Beantragung des Darlehens nötig ist (mindestens 15.000€ pro Jahr bzw. 5000 € im Jahresdrittel2/3) verfügen. Mit diesen geringen Einkommen ist es uns nicht möglich, Rücklagen zu bilden, um eine längere Zeit ohne Verdienst abfedern zu können.

Wir zeigen große Solidarität und Verständnis für die einschneidenden und notwendigen Maßnahmen, um Menschen nicht zu gefährden. Diese Solidarität muss im Umkehrschluss auch uns Kunstschaffenden entgegengebracht und nicht mit dem Prinzip konterkariert werden, dass uns als Ausweg die Verschuldung beim Staat angeboten wird!

Neben dem für uns nicht praktikablen Zuschuss und der Verschuldung wird uns als dritte Möglichkeit der Gang zum Jobcenter nahegelegt. Wir als freiberufliche Kunstschaffende sind KünstlerInnen, ArbeiterInnen, ManagerInnen und BuchhalterInnen unseres kleinen Ein-Personen-Unternehmens in Personalunion. Wir sind durchaus geübt mit Tatkraft und Professionalität den herausforderndsten Bedingungen dieses Berufes, wie zum Beispiel fehlenden Festanstellungen, fehlender gewerkschaftlicher Vertretung und oft zu geringen Gagen, zu trotzen und ein selbstbestimmtes Leben ohne Hartz4 zu führen. Es ist paradox, dass wir nun auf die Grundsicherung angewiesen sein sollen, obwohl wir nicht arbeitslos sind, sondern auf Grund der Umstände einfach nur nicht unserer Tätigkeit nachkommen können.

Sollten Bund und Länder lediglich an diesen Optionen festhalten, wird unsere bisherige Kulturlandschaft in der Form nicht mehr existieren.

Um die Kulturschaffenden und KünstlerInnen vor der krisenbedingten Arbeitslosigkeit und die Kulturlandschaft in Sachsen vor dem Zerfall zu retten, haben wir die obigen Vorschläge zusammengestellt, die für unsere Berufsgruppe essentiell sind.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sebastian Haas aus Dresden

https://www.openpetition.de/petition/on ... e-anpassen

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Re: ClubSterben in DD?

Beitrag von pirat » 22. Apr 2020, 11:16

signet.

Dresdner Klubs freuen sich über Spenden und ärgern sich über Stadt
Das Dresdner Klubnetz hat in den vergangenen vier Wochen 70.000 Euro Spenden für den Erhalt der Klublandschaft in der Stadt erhalten. Das ist nach Angaben des Vereins deutlich mehr als erhofft, reiche aber unmöglich aus, um alle Klubs zu retten, wenn diese bis Ende August geschlossen bleiben müssten.
Das Klubnetz fordert deshalb von der Stadt, private Kultureinrichtungen vor dem finanziellen Kollaps wegen der Corona-Krise zu bewahren. Auf ein erstes Gesprächsangebot habe die Stadt nicht reagiert, kritisiert das Netzwerk. Ihm gehören 13 Klubs in Dresden an.
Wundert mich nicht, Hauptsache Bananen äh Masken verschenken. Wer braucht schon nervige Clubs.

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