Ist denn Vinyl wirklich noch sinnvoll?

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Beitrag von schnack » 5. Aug 2009, 16:52

piepsielein hat geschrieben::rofl2: ...hätt ich mir ja auch denken können! aber geile platten, die ihr so dabei habt!! :applaus:
sind ja auch die geilen kunden :lach2:

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Beitrag von joyse » 7. Aug 2009, 11:53

Daesch dat ironie? :gruebel:

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Beitrag von schnack » 7. Aug 2009, 11:56

frag die jungs!

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Beitrag von joyse » 7. Aug 2009, 12:24

wat ne antwort !
jetzt sollen mir "die jungs" beantworten ob dein spruch ironie oder nich war..
also ironie :!:

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Beitrag von raschler » 7. Aug 2009, 13:15

ne :offtopic: :!:

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Beitrag von Wolfi » 7. Aug 2009, 13:35

sunnic hat geschrieben:Bild
Verlinkt hier etwa jemand DJ Sets!!

:nein2:

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Beitrag von raschler » 7. Aug 2009, 13:45

Einige begreifen es nie :!:

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Beitrag von schnack » 7. Aug 2009, 13:56

joyse hat geschrieben:wat ne antwort !
jetzt sollen mir "die jungs" beantworten ob dein spruch ironie oder nich war..
also ironie :!:
mir gefällt die musik, das reicht doch aus! die kunden kenn ich nicht

@ raschler: biste jetzt polizist geworden nach der sperre und nach wolfi´s mahnenden worten :top: :rofl2:

ich find vinyl total stark

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Beitrag von joyse » 7. Aug 2009, 13:58

mehr wollt ick doch garnich wissen :!:
dein post klang nur leicht ironisch ;-)

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Beitrag von schnack » 7. Aug 2009, 13:59

gegen loche leute darf man doch nix sagen :lach2:

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Beitrag von acidmusic » 7. Aug 2009, 17:41

Grüße, ich werde mal auf das Thema zurückkommen.

Meine Meinung ist, digitale Geräte sind manchmal nicht schlecht und es kommt immer drauf an mit welchem man zurecht kommt, digital /analog. In der Digitalen Welt ist leider die Gefahr das man sich darin verliert und man so schön daran rumspielen kann das man ein Mix total versauen kann, das habe ich leider schon beobachtet. Die es aber richtig gut drauf haben und nicht mehr spielen müßen, dann kann ein wirklich genialer Mix entstehen.

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Beitrag von stepzn » 8. Aug 2009, 12:11

acidmusic hat geschrieben: In der Digitalen Welt ist leider die Gefahr das man sich darin verliert und man so schön daran rumspielen kann das man ein Mix total versauen kann, d.
da kann ich dir nur recht geben.beim meinem ersten digitalen mix,habe ich auch noch stark dazu geneigt,ständig irgendnen effekt wie beatmash etc übern nano zu verwenden.
als ich den mix dann das erste mal gehört hatte,ist mir auch sofort aufgefallen,daß in diesem fall weniger eigentlich mehr ist.seitdem achte ich auch darauf,nicht ständig effekte zu verwenden.aber habe das auch schon oft bei dj´s gesehen,die das selbe problem beim analogen auflegen haben,nämlich am neuem pioneer. ;-)

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Beitrag von a-one » 16. Feb 2010, 21:24

http://futurezone.orf.at/stories/1634000/
DJ-Kultur als Produkt der Technologie

Über 30 Jahre lang hat sich DJ-Kultur um eine runde Scheibe aus Vinyl und den Technics SL 1210 MK2 gedreht. Doch die bewährte Technik wurde im letzten Jahrzehnt aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung durch entsprechende Entwicklungen ergänzt: Dem Pioneer CDJ-1000 gelang mit seiner Vinyloptik ebenso der Durchbruch wie der DJ-Software Traktor Pro von Native Instruments. Ein Rück- und Ausblick auf die Technikinnovationen in der DJ-Kultur.

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Beitrag von a-one » 9. Mär 2010, 22:34

mal hier mit rein:
Am 11.06. ist das BuchNetlabels - Soziale Netze On-und Offline’ auf publications.netaudioberlin.de veröffenlticht worden.

Kostenloser PDF-Download

240 Seiten, s/w, bebildert
ISBN: 978-3-00-028025-2

Herausgegeben von Antina Michels mit freundlicher Unterstützung von
Netaudio Berlin

Layout und Satz von
oliver otto, oliver.otto(at)erstererster.de

***

Das Phänomen Netaudio wird erstmals aus ethnologischer Sicht untersucht. Anhand ihres vielfältigen empirischen Materials stellt Antina Michels anschaulich dar, auf welche Art und Weise Netaudio produziert, wofür Netlabels genutzt werden und wie deren Akteure in lokalen und transnationalen Netzwerken kommunizieren und kooperieren. Die Studie verdeutlicht an zwei prägnanten Fallbeispielen – den nicht-profitorientierten Netlabeln Pentagonik und Pulsar –, wie alternative Modelle zur konventionellen Musikindustrie entstehen. Musiker, Künstler, Netlabelbetreiber und Veranstalter schließen sich europa- und zunehmend auch weltweit in sozialen Netzwerken zusammen. Sie leben und erproben so zeitgemäße Formen von On- und Offline-Vergemeinschaftung. Diese Pionierarbeit zeigt auf, wie die Netaudio-Szene das Netzwerk nutzt, um ihre Ideen und Ideale erfolgreich umzusetzen. Durch die zahlreichen in diesem Buch enthaltenen Interviewpassagen, Bilder und Beschreibungen bekommt der Leser einen tiefen Einblick in den Alltag der Akteure.

Als eine der ersten wissenschaftlich fundierten Studien zum ›Phänomen Netaudio‹ kann dieses Buch als Fundament für weiterführende Untersuchungen im Themenbereich Netlabels und Netaudio empfohlen werden.

Dieses Buch erlangt durch die Creative Commons-Lizenzierung pionierartigen Charakter – genauso wie zunehmend andere kreative On- und Offline-Inhalte. Diese Lizenz ermöglicht nicht nur eine Bestellung über einen Print-on-Demand-Dienst als Buch, sondern auch das kostenlose Downloaden.
http://antinamichels.de/wordpress/?p=116

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Beitrag von Veyx-STVW » 16. Mär 2010, 12:20

SAVE THE VINYL !!!!!!!!

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Beitrag von stepzn » 20. Mär 2010, 16:55

:schnarch:

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Beitrag von Frosag » 20. Mär 2010, 17:07

:kuh:

wenn ich nicht so viele platten hätte und zu faul zum digitalisieren wäre bzw. die zeit dafür hätte,
und wenn ich genügend geld für nen ORDENTLICHEN laptop und die software hätte, dann hätte ich auch ein timecode-sytem und würde digital auflegen. :lach:

aber die plattencover würde ich auch vermissen, zumal ich mich bei heraussuchen vor allem visuell orientiere...

aber IRGENDWANN...ist ja eh keine entweder oder entscheidung... :lach:

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Beitrag von stepzn » 20. Mär 2010, 17:55

plattencover haste auch bei digitalen systemen.find ich gut,da ich n schlechtes gedächtnis habe,was namen angeht,und deswegen genauso nach covern gehe...aber gestern habe ich festgestellt,dass ich auf gewisse vinyls einfach nicht verzichten will/kann...grade was klassiker angeht,die will ich einfach in die hand nehmen... ;-)

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Beitrag von Frosag » 20. Mär 2010, 18:15

versteh ich, musste ja auch nicht. :)

was die cover angeht, ist es aber nicht das gleiche, sich die nur am pc anzusehen, anstatt in schönem druck in der hand zu halten, manchmal sind es ja echte kunstwerke... :kuh:

und noch ein minuspunkt an der digitalen sache ist für mich die möglichkeit lieder einzeln zu kaufen. ok, manchmal hab ich mir das beim plattenkauf schon gewünscht, aber oft war ich im nachhinein froh, dass es nicht ging. mir passiert es immer wieder, dass ich nach einer zeit ganz andere stücke auf einem album toll finde, als die, die zu erst ins ohr gingen.
außerdem finde ich, gerade was alben angeht, sollte man das kunstwerk als ganzen würdigen und sich nicht nur die lieder herauspicken, die potenziell clubtauglich usw. sind. ich kaufe auch digital nur komplette alben oder maxis...
:asien:

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Beitrag von stepzn » 21. Mär 2010, 13:00

stimmt,ist schon was anderes.deswegen kauf ich mir alben zb auch als vinyl.aber was ep´s angeht,bin ich anderer meinung.im gegenteil,ich bin heilfroh,dass man so endlich einzelne tracks kaufen kann,und nicht gezwungen ist,für etwas zu bezahlen,was man gar nicht will.ich ärger mich jedes mal,wenn ich daheim platten durchhöre bzw sortiere,wieviele ich wirklich nur wegen des einem tracks habe.finde nicht,dass das unbedingt was mit würdigen der arbeit eines künstlers zu tun hat.viel mehr finde ich,dass der künstler durch den einzelverkauf seiner tracks sogar ein indirektes feedback bekommt.was nützt es ihm,wenn er dem käufer einen teil seiner musik aufzwingt,an der er eigentlich gar kein interesse hat? klar macht nicht jeder künstler tracks nur für die clubs und möchte seinen hörern auch andere stücke näher bringen,aber ich finde einfach,dass das optional geschehen sollte.oder würdest du dir eine komplette kollektion kaufen wollen,nur weil dir ein t-shirt gefällt?und um auf die frage zurückzukommen ob vinyl noch sinnvoll ist,gibt es von mir trotzdem ein klares ja.aber es sollte halt differenziert werden ;-)
Zuletzt geändert von stepzn am 21. Mär 2010, 14:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Frosag » 21. Mär 2010, 14:23

jo, ist auch was dran... :kuh:

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Beitrag von a-one » 14. Apr 2010, 23:20

Gebt mir meine Platte zurück!

Es ist vorbei. Für die Musikindustrie ist es einfach vorbei. Kein Mensch kauft mehr CDs. Musik wird einfach digital und vor allem illegal runtergeladen. Warum soll man sich mit Plastikscheiben rumschlagen, die immer verkratzen und ständig springen? Eine Industrie steht vor dem Ruin. Oder doch nicht? (von Julius Brodkorb)

©2009 Julius Brodkorb / VRU Berlin

Der Untergang begann in Bayern, als eine Gruppe Wissenschaftler den MPEG Audio Layer 3 – kurz MP3 – erfand. Mittlerweile weiß wirklich jeder, worum es sich dabei handelt. Aber die alten Männer der größten Plattenfirmen der Welt, denen die Wissenschaftler damals an einem Tisch gegenüber saßen, wollten nicht ganz verstehen, was ihnen die Forscher vorstellten. Vor allem wollten sie sich selbst nicht vorstellen, dass Musikkonsumenten ihre Musik in Dateiform hören wollen würden, geschweige denn den Computer als Abspielstation nutzen, statt den guten alten Discman mit sich zu tragen. So lehnten sie das Angebot der Forscher ab, kooperierten nicht und machten das Format auch nicht zu einem Bestandteil ihres zukünftigen Musikangebotes.

Was dann folgte, ist ebenfalls allen klar. Die Musikhörer wollten ihre Musik in Dateiform hören und machten ihre Computer zur Abspielstation. Die Musikindustrie blickte dumm aus der Wäsche, weil sie wirklich überhaupt nicht damit rechnen konnte. Der Discman ist mittlerweile ein Kuriosum der Wiedergabegeräte – wirklich coole Menschen tragen den echten Walkman™, der immerhin noch veritablen Bandsalat produzieren kann.

Nun könnte man sagen, dass es wohl bald keine professionellen Musiker mehr geben wird, wenn es so weitergeht wie jetzt. Warum aber erfreuen sich legale Downloadanbieter wie iTunes, Beatport oder Napster großer Beliebtheit? Natürlich kann man Rekordverkäufe irgendwelcher Eurovisionskandidaten als Ausreißer werten, aber tatsächlich soll es mehr als genug zahlende Downloader geben. Die Gewinnspannen der Verkäufe übertreffen die von CDs bei weitem, da lästige Herstellungs- und Transportkosten entfallen und somit können Musikanbieter eigentlich nur gewinnen.

Das Kurioseste allerdings passiert derzeit jenseits der Downloadportale, sozusagen im „First Life“ – sieht man sich in den von stumpfsinniger Werbung propagierten Elektro-Discounter-Höllen unserer Städte um, so stößt man immer wieder auf gut befüllte und ständig wachsende Regale mit – richtig – Schallplatten. Jenen Tonträgern, die Anfang der 90er als Auslaufmodelle bezeichnet wurden und deren weitere Herstellung doch eigentlich außer Frage stand.

Warum ist das so? Warum ist die Platte nicht vollständig durch die CD ersetzt worden? Vielleicht muss man sich einfach mal die beiden Medien genauer anschauen, um zu begreifen, was eigentlich naheliegend ist. Die CD ist nach jedem ästhetischen Maßstab hässlich. Zunächst hat die Hülle ein Volumen, das von dem Inhalt in keiner Weise gerechtfertigt ist, sie enthält hauptsächlich Luft und dann noch ein Booklet genanntes Heft, dessen Umfang zwischen labberigem Faltblatt und mehrseitigem Hochglanzdruck variiert. Leider sieht dieses Booklet meist schon nach dem ersten Entnehmen nicht mehr besonders hübsch aus, da die kleinen Halterungshubbel in der meist durchsichtigen Frontseite der Hülle ein einfaches Entfernen verhindern und immer hässliche Knicke hinterlassen.

Die CD selbst wird meistens so behandelt wie sie aussieht – schlecht. Der Irrglaube, dass sie nicht analog beschädigt werden kann, da es sich ja um ein digitales Medium handelt, führt dazu, dass die CD gerne ungeschützt durch den Wohnraum fliegt oder auf dem Armaturenbrett des Autos tagelang in der Sonne liegt. Dass der „Rohling“, ein weiterer hässlicher Abkömmling der metallbeschichteten Plastikscheibe zu Dutzenden in einer „Spindel“ aufbewahrt wird, verbessert nicht unbedingt die Wertigkeit der Compact Disc.

Letzten Endes handelt es sich bei der CD nur um eine Musikkrücke, die zwar mittlerweile auch wie früher die Kassette wiederbespielbar ist, aber aufgrund ihrer extrem niedrigen Preisbarriere eher entsorgt als erneut bespielt wird. Und der Vorteil gegenüber der MP3-Datei ist gar keiner, da es für den Benutzer wenig gewinnbringend ist, die CD zu wechseln statt seinen iPod an die heimische Stereoanlage zu klemmen und sich auf diese Weise zu beschallen.

Diametral entgegengesetzt dazu hat die Schallplatte viele nicht von der Hand zu weisende Vorteile. Sie macht optisch in hohem Maße etwas her, ist sogar als Dekorationsobjekt geeignet. Sie nimmt zwar in der X- und Y-Achse mehr Raum ein als die CD, hält sich aber bei der Dicke dezent im Hintergrund. Ein Booklet ist völlig überflüssig, da sich alle Informationen und Bilder großformatig auf Plattenhülle und Innenhüllen unterbringen lassen. Manchmal sogar führen raffinierte Klappmechanismen zu einer Verdopplung oder sogar Verdreifachung der grafisch gestaltbaren Oberfläche.

Zu all den visuellen Vorzügen der Platte kommt aber ein weiterer und noch entscheidenderer Vorteil: der Klang. Und es geht nicht um das Knistern oder reibungsbedingte Grundbrummeln des Vinyls, sondern um den unsynthetischen, warmen Sound, der in den Rillen sitzt. Es geht nicht um Vintage oder Retro, sondern ein tatsächlich physikalisch messbares, anderes Dynamikverhalten und eine ebenfalls andere Art des Musikkonsums. An dieser Stelle soll nicht die Vinyl-DJ-Variante hochgehalten werden, da die Vorteile des DJing mittels MP3s unbestreitbar sind – niemand muss mehr Platten schleppen. Ein Laptop und ein paar Kabel reichen aus und der Klangunterschied geht ohnehin in den brüllenden Bässen, den peitschenden Höhen der Clubanlage verloren und egalisiert sich zu einem hypnotischen Einheitsbrei. Nein, es geht wirklich um einen körperlich anders wahrnehmbaren Klang, den eine gut gepresste Schallplatte ausmacht.

Außerdem hat die Schallplatte einen weiteren Vorteil, der zunächst wie ein Nachteil erscheint. Sie mag durch Kratzer etwas empfindlicher wirken, ist aber um ein vielfaches robuster als eine CD. Denn selbst wenn sie massiv zerkratzt ist, lässt sich aus ihr immer noch etwas heraushören. Eine CD ist dagegen schon für immer unspielbar, wenn man nur aus Versehen mit einem scharfen Fingernagel ein Stück der hauchdünnen, silbernen Schicht von der Plastikscheibe kratzt. Wer CDs aus den ausgehenden 80ern besitzt, wird wahrscheinlich schon mal die Erfahrung gemacht haben, dass diese mit fiesen kleinen Löchern durchzogen sind und deshalb nicht mehr abzuspielen sind. Eine Schallplatte muss man schon zerbrechen, um sie nicht mehr wiedergeben zu können. Sie ist im Grunde das Pendant zum Buch, dass auch schwerer unlesbar zu machen ist als alle digitalen Datenträger.

Sicherlich werden diese Argumente nicht alle überzeugen, doch die Zweifler werden sich noch wundern, wenn sie irgendwann nicht mehr zweifelnd sondern verzweifelt nach CDs im Kaufhaus suchen werden.
http://www.vru-berlin.de/2010/04/gebt-m ... te-zuruck/

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Beitrag von hannes » 15. Apr 2010, 12:00

Ich kaufe eigentlich mittlerweile auch keine CDs mehr, maximal ganz billig bei eBay. Die werden dann aber umgehend digitalisiert. Hingegen hab ich nach Jahren mal wieder meine Technics' aufgebaut und bin damit sehr zufrieden. Vinyl hat einfach was. Klang, Haptik, wie zuvor beschrieben eben. Ich kaufe auch wieder Platten, allerdings nur Alben, da ich kein DJ bin und mich die meisten Techno-Releases langweilen bzw ich mit den ~1500 Platten von "frueher" :grin: ausreichend versorgt bin.

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Beitrag von MasterCisco » 15. Apr 2010, 14:19

Bravo-Artikel aus den 70ern: Sind Leer-Cassetten der Tod der Schallplatte?
http://cliphead.wordpress.com/2010/04/1 ... allplatte/

wieso kommt mir die thematik so bekannt vor?

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Beitrag von MasterCisco » 15. Apr 2010, 14:34

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Beitrag von pirat » 16. Apr 2010, 01:07

schöner artikel! :top: :asien:

auch das foto & das zitat von "funk-jockey" FRANK ELSTNER....... :fettgrins:

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Beitrag von rabimmel » 18. Apr 2011, 18:28

Da es höchstwahrscheinlich nicht mehr allzu viele Presswerke gibt, hier ein Tipp:

http://www.master-media.net/

Ein Arbeitskollege wohnt in dem Ort - also wenn mal Bedarf besteht, melden...

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Beitrag von GrandSpar » 18. Apr 2011, 19:04

a-one hat geschrieben:
Gebt mir meine Platte zurück!


Das Kurioseste allerdings passiert derzeit jenseits der Downloadportale, sozusagen im „First Life“ – sieht man sich in den von stumpfsinniger Werbung propagierten Elektro-Discounter-Höllen unserer Städte um, so stößt man immer wieder auf gut befüllte und ständig wachsende Regale mit – richtig – Schallplatten. Jenen Tonträgern, die Anfang der 90er als Auslaufmodelle bezeichnet wurden und deren weitere Herstellung doch eigentlich außer Frage stand.
genau das ist mir in den letzten zwei jahren auch wohlwollend aufgefallen, vorallem das es gefühlt auch zunimmt. auch das da neue pressungen von all den grossen publishern und musikern drinstehen.
und das noch auffälligere ist, da stehen wirklich leute davor und stöbern. :shock:
mit musikliebhabern kann man scheinbar doch sein geld verdienen.

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Beitrag von E133 » 18. Apr 2011, 22:09

auf die spitze getrieben, (wenn nicht hier schon erwähnt), kann man auch ein komplettes set auf dem heimischen pc fabrizieren und dann auf der feier einfach auf play drücken... die programme erlauben es ja auch alle möglichen dj-skills einzubauen... cuts, scratchen, usw. und noch darüber hinaus... z.b. drei tracks gleichzeitig laufen lassen, tracks zurecht schnippeln, einzelne teile des tracks beliebig instant herausschneiden oder per loop verlängern... 0sec übergangszeit zum nächsten track, pitchen ohne chipmunkeffekt, usw. je nach einsatz filigraner kleinstarbeit kommt dann bestimmt auch was rein audioell was ganz passables bei raus... ...also ich denke, dass gefällt einigen und anderen wiederum nicht (djs, wie publikum) und deshalb wird beides fortan bestehen... im kommerziellen pop-techno-bereich, könnte ich mir allerdings vorstellen, dass vinyl (bald) schon tot ist...

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Beitrag von raschler » 19. Apr 2011, 05:50

E133 hat geschrieben:könnte ich mir allerdings vorstellen, dass vinyl (bald) schon tot ist...
spätestens wenn das ErdÖl verbraucht ist :!:

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Beitrag von Wolfi » 19. Apr 2011, 22:46

raschler hat geschrieben:bla bla
achso, Heute 04:50

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Beitrag von daniel » 19. Apr 2011, 23:50

nachdem ich heute meine ganzen platten von der 4.etage mit aufzug in die 4.etage ohne aufzug gebracht habe,
wuerde ich sagen...vinyl Daesch nur bedingt sinnvoll. :macho:

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Beitrag von moiree » 20. Apr 2011, 00:41

dann können`s soviele nicht gewesen sein :lach:

ich freu mich schon auf die 1 nächste :cool:
& dann auf die übernächste & & & ..

sinnvoll?

JA doch! wenns einen glücklich macht, finde ich schon. :asien:

& wenn man sie nicht selber schleppen muss umso mehr.

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Ist denn Vinyl wirklich noch sinnvoll?

Beitrag von wittchen » 20. Apr 2011, 09:33

vinyl ja - nein -> kommt auf die musik an..
Daesch wie mit der frage wand oder 4 punkt system..
oder so ..

jede musik hat ihre eigenschaften die verschiedene techniken verschieden sinnvoll sein lassen..

Daesch analog mit digital zu vergleichen ?
zumindest kann man keine exakten zahlen dazu ziehen..

man kann sagen dass dat mehr auflösung hat wie cd.. dat klingt eh genial *schwärm*

bei technoider musik kann ein erdiger bass und tiefer gesamtklang über vinyl schon ne besondere klangquali bedeuten..
hab mich auch davon überzeugen lassen dass im vergleich zu den 90ern sich auch einiges noch im technischen getan hat dabei.. sauberer klang unso.. (wichtig!)
bei psy zb hat man sich seit den 90ern schon auf cd und dat unso weiter eingestellt...
zu der musik passt es auch... sie muss klar, plastisch und mittenbetont klingen..

alles eben da wo es hinpasst..
allgemein kann man da für die elektronische musik nix sagen..


funktionieren tut das anerkennen / finanzieren bei beidem..
ich hol mir auch rein soli mässig cd's von darkpsy interpreten auch wenn ich die sachen als wav so auch für lau haben könnte..
wenn ne szene daran scheitern sollte, Daesch sie eh schon tot gewesen.. ^^

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Ist denn Vinyl wirklich noch sinnvoll?

Beitrag von wittchen » 20. Apr 2011, 09:35

ajo zu dat nochmal
http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Audio_Tape

bevor fragen bleiben..

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Beitrag von Da_Face » 20. Apr 2011, 10:12

wittchen hat geschrieben: Daesch analog mit digital zu vergleichen ?
zumindest kann man keine exakten zahlen dazu ziehen..
Warum eigentlich nicht? Wenn man es hört, kann man es doch auch sichtbar machen.

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Beitrag von Janek » 20. Apr 2011, 10:44

zum Treadtittel >>> für mich isses und bleibt nach wie vor sinvoll. ENDE!

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Beitrag von wittchen » 20. Apr 2011, 15:18

Da_Face hat geschrieben:
wittchen hat geschrieben: Daesch analog mit digital zu vergleichen ?
zumindest kann man keine exakten zahlen dazu ziehen..
Warum eigentlich nicht? Wenn man es hört, kann man es doch auch sichtbar machen.
wie ?

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Beitrag von moiree » 20. Apr 2011, 15:23

gaaaanz einfach für den hamburger:

z.b. anhand äääh angesichts eines ausschlages, einer amplitude... am eq.

oder wird das nicht berechnet ;-)

mach mal dein winamp oder windoofplayer an & drück mal auf die optiktaste :lach:

sind im endeffekt alles nur berechnete zahlen.

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Beitrag von wittchen » 20. Apr 2011, 15:31

und wie lassen sich daraus erlebnisqualitäten ableiten ?
dass sich das eindeutig voneinander unterscheidet Daesch klar, die frage Daesch inwieweit das gewertet werden kann ...

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Beitrag von moiree » 20. Apr 2011, 15:34

wittchen hat geschrieben: die frage Daesch inwieweit das gewertet werden kann ...
das sollte jeder für sich entscheiden. meine meinung.

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Beitrag von wittchen » 20. Apr 2011, 15:42

moiree hat geschrieben:
wittchen hat geschrieben: die frage Daesch inwieweit das gewertet werden kann ...
das sollte jeder für sich entscheiden. meine meinung.
ja ach nee..

weiste was ?
wir sind somit einer meinung :lach2:

schlimm ?

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Beitrag von Da_Face » 20. Apr 2011, 16:19

wittchen hat geschrieben:und wie lassen sich daraus erlebnisqualitäten ableiten ?
dass sich das eindeutig voneinander unterscheidet Daesch klar, die frage Daesch inwieweit das gewertet werden kann ...
Von den gefühlten Werten will ich ja grade weg, die Meinungen kennen wir.
Ich will einfach mal sehen, was mit einem Signal passiert, wenn es direkt vom Plattenspieler, als MP3, als CD und als 24kbit Audiodatei direkt aus dem Tonstudio kommt. Was ist der Analoge zauber? Weshalb setzte jemand eine Röhre hinter eine komplett digitale Klangverarbeitung und verkauft es als Electribe II? :macho:

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Beitrag von vinyl-hexe » 20. Apr 2011, 17:09

Na zum Anfang gleich vorweg! Lieber zwei neue Timecode gekauft wie eine Jean-Michel Jarre kaputt gespielt! Die Frage ist doch eher was für Produzenten! Ich finde das Timecode System super, du kannst deine eigenen Tracks spielen und das schwarze Gold (Schätze) so lassen wie Sie sind. Einge Platten gibt es schon nicht mehr. Und jeder der gern neues dazu lernt wird die Möglichkeiten lieben.


Egal für was man sich entscheidet! Es kommt e auf den Geschmack an ;-)

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Beitrag von raschler » 20. Apr 2011, 21:20

Wolfi hat geschrieben:
raschler hat geschrieben:bla bla
achso, Heute 04:50
Der frühe Vogel fängt den Wurm.............
(Anal)ysierst du mich jetzt :?:
Ich fang och ma an zu analysieren oder was.
Also wer war der letzte gestern bei dir?

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Beitrag von beatmasterfunk » 20. Apr 2011, 22:29

Ein paar interessante gedanken zum thema gibt es hier zu lesen.

http://www.silo-magazin.de/?p=99

Was die digitale musik eigentlich angestellt hat! :-?

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Beitrag von GrandSpar » 17. Aug 2011, 21:34

wie sich die tonträger prozentual auf dem musikmarkt in den letzten 30 jahren verhielten.
Bild

vinyl wird mit dem aufkommen der mp3s sogar wieder grösser. ^^

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Beitrag von rabimmel » 17. Aug 2011, 22:02

tolle Grafik..also wer in etwa zwischen 1990 und 2005 "in cd's gemacht hat", dürfte mittlerweile auf jedem Kontinent 3 Konkubinen haben...

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Beitrag von Da_Face » 18. Aug 2011, 15:56

GrandSpar hat geschrieben:vinyl wird mit dem aufkommen der mp3s sogar wieder grösser. ^^
Ja, weil der Kuchen nicht kleiner wird.
Liebhaber, die Vinyl kaufen, die kaufen das 1995 wie 2010 ... die Musikverkäufe insgesamt, sind mit dem aufkommen von Mp3 eingebrochen.

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Beitrag von edge » 18. Aug 2011, 23:02

GrandSpar hat geschrieben: vinyl wird mit dem aufkommen der mp3s sogar wieder grösser. ^^
hat mir ein kollech aus'm Plattenladen och erzählt, das sie mit dem "mp3-boom" mehr platten verkaufen, als vorher..
Aber irgendwie ist der Trend nicht in den Clubs zu beobachten. Da herrscht digitalitis und grassiert wie eine Seuche.
Man wird komisch angeschaut, wenn die platten ausgepackt werden. Erst neulich erlebt. Aber ist mir latte. Vinyl till i die :schmoll: (Aber geht ja och nicht wirklich)

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