Thema Gema

ALLES RUND UM TEKKNO HIER REIN !

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Beitragvon moiree » 5. Jun 2012, 09:13

FREIBIER FÜR JEDEN DER KOMMT!!!
Wir haben am Donnerstag, den 7.6. um 10:40 einen Prozess im Amtsgericht Charlottenburg gegen die Gema, Raum 1/ 101, zu führen. Jeder, der als Zuschauer zum Gericht kommt, bekommt anschließend Freibeir im Raja Jooseppi. Die Gema hat mich verklagt, weil ich für 2010 keine Gebühren abführen möchte. 2010 hatte mein Café Raja Jooseppi geschlossen, es wurde lediglich als Büro genutzt. Leider hatten wir einmal vergessen die Tür vorne abzuschließen und sind von einem der Gema Detektive beim privaten Radio hören erwischt worden. Die Gema sagt: Das Café hatte zwar geschlossen, war aber öffentlich zugänglich, sonst wäre ihr Mitarbeiter nicht hineingekommen. Ich möchte nicht klein beigeben und habe mich deshalb verklagen lassen. Außergerichtlich war nichts zu machen. Es geht mir nicht um die 300,00 EUR, sondern darum, dass die machen können, was sie wollen. Ich gehe jede Wette ein, dass ich vor Gericht völlig chancenlos bin. Ich hoffe aber sehr, dass zahlreiche Zuschauer dort sein werden. Vielleicht gibt es etwas Medienecho, welches vielleicht zu etwas Druck auf die Politik führt. Eine Instition, wie die Gema richtet einiges mehr an Schaden an, als so manche Rockerbande. Es kann nur richtig sein, über ein Verbotsverfahren nachzudenken.

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Beitragvon a-one » 12. Jun 2012, 16:34

Das Wort GEMA ist zur Zeit in aller Munde. Ihre für 2o13 angekündigte Tarifreform ist mehr als umstritten. Offiziell als "Vereinfachung der Tarifstruktur" verkauft, bedeutet sie für viele (vor allem "kleinere") Club-Betreiber das Aus.
Einer, der sich vehement dagegen einsetzt ist das Berliner Techno-Urgestein und Loveparade-Gründer MATTHIAS ROEINGH alias DR. MOTTE.

Mit seinem Verein ELECTROCULT setzt er sich dafür ein, dem willkürlichen Preisdiktat der "Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte" ein Ende zu setzen.

Am o6.Juni 2o12 war Roeingh zu Gast in Aachen und hat dort u.a. eine Podiumsdiskussion über das Clubsterben in der Kaiserstadt besucht um danach im Club Napoleon EIN Dj-Set zum Besten zu geben.Kurz vor seinem Gig hatte Euer Moderator kurz Gelegenheit, dem Meister persönlich alles Wissenswerte über die geplante Tarifreform der GEMA zu entlocken.

Hier findet Ihr nun das komplette, ungekürzte Interview, welches am o8.o6.2o12 in der UNDER CONSTRUCTION ausgestrahlt wurde:

(Hintergrundmusik: Maxwell Smart - Kinderzimmerimpressionen Vol.3)



http://soundcloud.com/under-constructio ... gema-06-06
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Beitragvon Da_Face » 12. Jun 2012, 19:19

Der kann doch ne Demo machen, mit LKWs auf dennen Techno gespielt wird und die am Ende um die Siegessäule kreisen.
Lower Price Parade könnte man die nennen, mit eigener Hymne und Liveübertragung bei RTL2.

Sowas wie die Mayday, nur draußen :sensation:
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Beitragvon a-one » 26. Jun 2012, 14:14

Elektrobeats gegen Gebühren
5.000 Menschen demonstrieren gegen Gema-Tarifreform

Die Gema bekommt was zu hören: Clubbesitzer machen ihrem Unmut über neue Tarife Luft. Einige tausend Demonstranten protestieren am Montagabend an der Kulturbrauerei.


http://www.tagesspiegel.de/berlin/elekt ... 98132.html


Gema, der Club der oberen 3400
http://www.berliner-zeitung.de/kultur/s ... 72672.html

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Beitragvon Wolfi » 26. Jun 2012, 14:37

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Beitragvon a-one » 27. Jun 2012, 10:17

:top:


@ topic:


Klage gegen Musikpiraten: Gema will echte Namen oder Geld

Der Verein Musikpiraten hat ein Album mit Liedern unter Creative-Commons-Lizenz herausgebracht. Weil zwei Künstler nur unter Pseudonym auftreten, klagt nun die Gema. Sie fordert echte Namen.


Hamburg - Es geht auch ohne Gema: Der Verein Musikpiraten hat im vergangenen Jahr einen Sampler mit 19 Liedern veröffentlicht, deren Künstler sich nicht von der Verwertungsgesellschaft vertreten lassen - sondern ihre Songs unter eine Creative-Commons-Lizenz gestellt haben. Das heißt, man kann die Lieder verwenden, zum Teil sogar für kommerzielle Zwecke, ohne dass man dafür an die Gema zahlen muss.

Nun hat die Gema die Musikpiraten verklagt, die erste Verhandlung vor dem Amtsgericht Frankfurt soll am 9. Juli stattfinden. Es geht um das Lied "Dragonfly" von der Band Texasradiofish, das laut Musikpiraten im Dezember 2010 auf Ccmixter veröffentlicht wurde, einer Plattform für Musik unter Creative-Commons-Lizenz.

Doch weil die beiden Musiker der Band nur unter den Pseudonymen Electronico und ElRon XChile auftreten, kann die Gema nach eigenen Angaben nicht prüfen, ob sie die beiden Künstler nicht womöglich doch vertritt - oder eine der weltweit angeschlossenen Verwertungsgesellschaften. Den Nachweis, dass keine Gema-Lizenzpflicht auf der CD ist, muss der Hersteller erbringen.

Doch die Gema besteht auf bürgerlichen Namen, weswegen man sich nun vor dem Amtsgericht sieht. "Ich gehe davon aus, dass das Gericht diese Forderung der Gema um die Ohren hauen wird", wird Musikpiraten-Chef Christian Hufgard in einer Mitteilung zitiert. Das deutsche Urheberrechtsgesetz sehe explizit die Möglichkeit der pseudonymen und anonymen Veröffentlichung vor.

Tatsächlich können sich Künstler bei der Gema mit einem Pseudonym registrieren. "Trotzdem brauchen wir immer auch den bürgerlichen Namen", sagt Gema-Sprecher Peter Hempel. "Die Gefahr einer Verwechslung ist sonst einfach zu hoch." Das sehen die Musikpiraten allerdings anders. "Wenn ein Pseudonym nicht in der Datenbank der Gema gefunden werden kann, dann darf sie dafür auch kein Geld verlangen", so Hufgard.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpoli ... 41099.html
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Beitragvon a-one » 27. Jun 2012, 10:19

Clubs protestieren gegen Gema: Fünf Minuten Saturday Night Stille
http://www.spiegel.de/kultur/musik/neue ... 41067.html
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Beitragvon annoserk » 27. Jun 2012, 10:22

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Beitragvon a-one » 27. Jun 2012, 11:47

:nein2:
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Beitragvon a-one » 2. Jul 2012, 17:04

Die Gema ist eine Tochter des Schimpansen-Einkleiders Trigema: Der verhaltensgestörte Affe machte sich mit einem Drittel der Firma selbstständig und gründete ein Musikrechte-Inkasso.

http://www.spiegel.de/spam/fakten-fakte ... 016-2.html
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Beitragvon Patrick Arbez » 9. Jul 2012, 18:14

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Beitragvon Hans 4 » 5. Aug 2012, 21:13

Droht der Untergang der deutschen Clubkultur? Muss gar das berühmte Berliner Berghain schließen? Die Gema erhöht ihre Tarife, eine Allianz aus linken Ravern und Gastro-Lobbyisten läuft Sturm. Doch es geht nicht nur ums Geld. Hier prallen zwei Kulturen aufeinander.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/aufr ... 46312.html

Siehste, alle Raver sind links...
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Beitragvon moiree » 29. Aug 2012, 13:16

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Am Donnerstag 6. September finden bundesweit Aktionen zum Stopp der GEMA-Tarifreform 2013 statt.

Auftakt in Dresden ist um 13:00 Uhr auf dem Alaunplatz, natürlich mit viel Musik. Weiter geht´s durch die Alaunstraße vorbei an der Scheune, durch die Katharinenstraße, Groovestation, Downtown und Lofthouse, zum Albertplatz. Von da weiter in die Glacisstraße zur Geschäftsstelle des "Der Sächsische Städte- und Gemeindetag"

Um 14:30 Kundgebung vor dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag und Übergabe des Forderungskataloges der Akteure aus Dresden, Leipzig und Chemnitz zusammen mit der IG Livemusik Sachsen.

Auszug aus dem Forderungskatalog:
• Verträgliche GEMA-Tarife, die die Musikkultur stärken
• Einführung von Nachwuchstarifen für alle
• Für ein Miteinander von Veranstaltern, Urhebern, Musikern und Verwertern
• Die für dem 01.04.2013 angekündigten neuen Tarife sollen nicht in Kraft treten!
• Festlegung aller Tarife der GEMA und GVL durch ein unabhängiges Gremium!
• Die GEMA soll in Zukunft besser kontrolliert werden!


Die Aktion wird organisiert von Magnus Hecht (scheune e.V., Vorstandsmitglied der LiveKomm und IG Live Musik Sachsen) und Torsten Schulze. Ünterstützt wird die Aktion von den Dresdner Club´s und Labels.

Ende ~ 15.00 Uhr

Informationen zu den Aktionen in den anderen Städten unter http://kultur-retten.de/ und
https://www.facebook.com/events/486737668005838/

Für mehr Subkultur und mehr Vielfalt!

Wir freuen uns auf Eure Unterstützung!!!
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Beitragvon joe » 29. Aug 2012, 20:18

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 76570.html

Das Amtsgericht Frankfurt am Main hat am Montag den Verein Musikpiraten dazu verurteilt, der GEMA für ein unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlichtes Musikstück Schadensersatz zu zahlen.
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Beitragvon a-one » 4. Sep 2012, 13:46

06.09.2012, Bundesweiter Aktionstag: Stoppt die Gema Tariferhöhung

ür Donnerstag den 6.September 2012 wurde ein bundesweiter Demonstrationstag vereinbart. Es finden weitere Demos statt in: München, Frankfurt, Stuttgart, Dortmund, Leipzig, Dresden, Nürnberg, Erfurt, Bielefeld und Hamburg. Die Idee ist, den Bezirksdirektionen auf die Pelle zu rücken und die Presse noch einmal bundesweit zu erreichen – diesmal verstärkt auch die Fernsehsender. Der Plan für Berlin: 14-18h Kundgebung vor der Bezirksdirektion (Keithstrasse 7) dort wird es auch eine Bühne geben. Programm: Redebeiträge von Betroffenen & Vertretern der politischen Parteien (nach jedem Beitrag werden ca. 5-10 min gemafreie Musik gespielt) 18-21:30h Demonstrationsumzug mit „LauKWs“ (das ist sogar eine offizielle Bezeichnung für LKWs mit Musikanlage) vom Wittenbergplatz bis zum Adenauerplatz (die alte Loveparade-Strecke) und zurück. Ebenfalls mit Redebeiträgen, aber nur an jeder großen Kreuzung. 21:30 Abschlusskundgebung am Wittenbergplatz! Wir alle sind herzlich eingeladen einen Wagen, ein Wägelchen oder sonstwie Radau zu machen: „LauKW“ (max. 7,5Tonner, nur Soundanlage & DJ, keine Gäste auf dem Wagen)

Mehr Information: http://www.gemeinsam-gegen-gemainheiten.de/

Unter dem verheißungsvollen Titel “Tarifvereinfachung – Entlastung für kleinere Veranstaltungen“, kursierte eine Mitteilung der Gema auf den Schreibtischen der hiesigen Tanzveranstaltungsbranche. Von Transparenz und deutlichen Vergünstigungen war da die Rede. Leider entpuppte sich dieses Pamphlet beim genaueren Hinsehen jedoch als Wolf im Schafspelz. Es handelt sich um die Einführung einer neuen Tarifstruktur, welche man guten Gewissens als Wucherei betiteln kann. Aus den neuen Tarifen ergibt sich eine Preissteigerung von bis zu 1.400%, was die Existenz vieler Clubs und Arbeitsplätze gefährden würde. Sollte die Tarifumstellung in 2013 kommen, wird sich die Clublandschaft dramatisch verändern. Viele Clubs werden schließen müssen, in die Illegalität gedrängt (wovon dann wieder Arbeitsplätze bedroht wären) oder die massive Erhöhung der Eintrittsgelder wird vielen Menschen die Teilhabe an einem Tanzvergnügen unerschwinglich machen.

http://www.berlin-mitte-institut.de/06- ... erhoehung/
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Beitragvon a-one » 4. Sep 2012, 14:16

GEMA vs. Clubs die Dritte
Über die plakative Versachlichung der Diskussion müssen wir hinaus kommen.

http://de-bug.de/musik/9973.html
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Thema Gema

Beitragvon a-one » 4. Sep 2012, 14:19

Gebrüder Teichmann hat geschrieben:


auch mal von uns etwas zum Thema Gema:

Wir sind ja nicht nur aktiver Teil der "bedrohten" Club-Kultur, sondern auch selbst Urheber, deren Rechte mehr schlecht als recht von der Gema wargenommen werden... Aus diesem Grund hatte ich gestern eine Email von der Gema in meinem Postkasten, in der, ich zitiere, "wir die Tarifreform stichpunktartig plakativ zusammengefasst haben. Wir wollen Ihnen damit weitere schlagkräftige Argumente für die Diskussion liefern."

Da mich die oberflächliche Behandlung dieses Themas (allerdings von beiden Seiten) schon lange nervt, wollte ich auch mal was dazu sagen und da kam es mir gerade recht, dass sich die Direktorin der Abteilung "Marketing & Kommunikation" der Gema in einem Rundbrief bei mir gemeldet hat...

Hier meine Antwort:

Liebe Frau ...,

leider kann ich mich Ihren Argumenten nicht anschliessen.
Ja, ich bin selber Urheber, fühle mich aber in vielen Punkten von der Gema eher schlecht vertreten.

Meine Haupteinnahmen sind Gagen aus Live-Auftritten und DJ-Auftritten in Clubs, von denen viele weit über
10 Stunden geöffnet sind. Soweit ich informiert bin, sollen solche Clubs ja für die lange Öffnungszeit nochmal extra bezahlen. Die Clubs in denen ich auftrete sind meist anspruchsvolle Clubs, die grossen Wert auf die Atmosphäre und die Qualität der Musik legen. Oft kommt es deshalb vor, dass neben hohen Gagen für die DJs extra Gagen für Licht, Video und Deko gezahlt wird. Meist werden die Veranstaltungen von externen Veranstaltern durchgeführt, die dafür an den Türeinnahmen beteiligt werden. Von der Tür werden aber erstmal 19 Prozent MwSt. abgezogen, und das obwohl doch die Musik im Vordergrund steht, es sich also bei den DJs und Live-Acts um Künstler im klassischen Sinne handelt, so dass eigentlich 7% MwSt. gerechtfertigt wären.

All diese Punkte alleine stehen für mich schon in einem krassen Gegensatz zu Ihren Argumenten. Der wichtigste Punkt ist für mich in diesem Bereich der Club-Musik allerdings folgender: Da die Auflagen der gespielten Tonträger oft weit unter 1000 Stück liegen, bekommen die Künstler (die ja oft selbst als DJs oder Live-Acts auftreten) von der in den - nennen wir sie - anspruchsvollen Elektro-Clubs gespielten Musik nur einen Bruchteil der gezahlten Gema-Gebühren. Auch werden diese kleinen Auflagen, oft noch auf Vinyl, nicht von den automatischen Erfassungs-Systemen erkannt (diese sind allerdings in solchen
Clubs meist eh nicht installiert).

Hier beisst sich nun also die Katze in den Schwanz: Die Künstler verdienen Ihr Geld hauptsächlich über die relativ hohen Gagen für Auftritte, da Sie bei der Tantiemen-Verteilung als Urheber ja leider nicht berücksichtig werden. Wenn diese Clubs
nun wesentlich mehr Gema-Gebühren bezahlen sollen, geht dieses Geld doch leider nicht an die entsprechenden Künstler, deren Musik in diesen Clubs gespielt wird. Die niedrigeren Gewinne der Clubs werden sich aber sicherlich auf die Künstler-Gagen niederschlagen.

Es wäre toll, wenn bei all dem Gerangel auch mal dieser Punkt berücksichtig würde. In diesem Bereich gibt es nämlich sehr viel zu tun, damit sich auch die kleinen Mitglieder der Gema gerecht behandelt fühlen.

In meinen Augen kann es keine Gleichstellung von anspruchsvollen Musik-Clubs und Diskotheken im klassischen Sinne geben.

Mit besten Grüssen aus Berlin,

H. Teichmann

http://www.facebook.com/GebruederTeichm ... 6190651593
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Beitragvon moiree » 4. Sep 2012, 20:45

Wie sich die GEMA intern gegen “Anti-GEMA-Demonstrationen” in Position bringt

Durchaus interessanter Einblick in die interne Kommunikationsstruktur der GEMA, die gerade folgende Mail an ihre Mitglieder verschickt. Leider umfasst die Mail-Datenbank der GEMA “nur” 33.000 Adressen und sie bitten in der Mail, dafür zu Sorgen, dass diese Mail viele Leute mehr erreicht. Da will ich mal Schützenhilfe leisten und auch dazu beitragen, dass jeder sie lesen kann. Kann ja sein, dass hier Mitglieder mitlesen.

An sich ist das auch alles gar nicht sonderlich spektakulär, bis auf den Umstand, dass man irgendwie vom Versammlungsrecht genervt zu sein scheint und eben den, dass die GEMA intern überhaupt auf die Proteste reagiert. Das nämlich hätte ich nicht gedacht.

Nun wäre natürlich noch interessant, was genau in dem in der Mail erwähnten“Dokument in dem wir die Tarifreform stichpunktartig plakativ zusammengefasst haben” steht, welches die GEMA schon mal als argumentative Hilfe für ihre Mitglieder vorbereitet hat. Ich versuche gerade das zu bekommen.

Hier das Rundschreiben, welches den diskussionsfreudigen Mitgliedern als argumentative Hilfe dienen soll.

Die Mail ging heute an eben jene 33.000 Mitglieder raus. Einer der Empfänger hat sie veröffentlicht.

From: GEMA-Information
To: XXX
Sent: Monday, September 03, 2012 7:47 PM
Subject: Anti-GEMA-Demonstrationen am 06.09.: Hintergrundinformationen und Fakten

Liebe Mitglieder,

sicherlich haben Sie bereits aus der aktuellen Presseberichterstattung oder auf diversen Social-Media-Plattformen erfahren, dass für den 6. September 2012 an fast allen GEMA-Standorten und weiteren deutschen Städten Demonstrationen gegen die Tarifreform angekündigt sind – so in Berlin, Dortmund, Dresden, Frankfurt, Leipzig, München, Nürnberg, Stuttgart.

Worum geht es?

Hauptveranstalter des Anti-GEMA-Tages am 06.09. ist das Aktionsbündnis Kultur-retten.de. Auf einer Kampagnenwebsite wird zu einer Demo zeitgleich an fast allen GEMA Standorten aufgerufen. Gefordert wird, die ab 2013 gültige Tariferhöhung zu verhindern, da diese die kulturelle Vielfalt im gesamten Veranstaltungssektor bedrohe und eine Vielzahl von Arbeitsplätzen im Veranstaltungsbereich gefährde. Der Veranstalter will mit der Website Kultur-retten.de eine Kommunikationsplattform und ein Netzwerk für alle bieten, deren Existenz direkt von den neuen Tarifen gefährdet sei. Der Tag wird über lokale Bündnispartner organisiert, die wiederum auf verschiedenen Kanälen zur Demo aufrufen und die Menschen mobilisieren. Ein zentraler Kanal ist hier Facebook. Aktuell sieht der Ablauf in Berlin und München wie folgt aus:

Wie agieren wir?

Ein rechtliches Vorgehen der GEMA dagegen ist – auch wenn von den Organisatoren vielfach mit falschen und polemischen Behauptungen gearbeitet wird – aufgrund des grundgesetzlich gewährleisteten Versammlungsrechts nicht möglich.

Unser Ziel ist es, die Diskussion zu versachlichen.

Wir bereiten uns kommunikativ sowie medial darauf vor – im Vorfeld über Interviews, Statements und lancierte Medienberichte und ein Schreiben an die Diskotheken- und Clubbetreiber. Am Tag selbst laden wir die Presse in alle Bezirksdirektionen und Generaldirektionen zu einem Gespräch ein. Die Dynamik in den Social-Media-Kanälen verfolgen wir mit einem erweiterten Backup-Team, das hier schnell und schlagkräftig posts und tweets kommentiert und die Diskussion rund um die Demo sachlich steuert.

Was können Sie tun?

Einige von Ihnen unterstützen unsere Medien- und Kommunikationsarbeit bereits aktiv in der Öffentlichkeit, in der Politik als auch auf unseren Social-Media-Kanälen GEMAdialog. An dieser Stelle möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich dafür bedanken. Denn: Ihre Argumente, Ihr Eintreten für eine angemessene Vergütung der Urheber und Ihr Wort finden Gehör. Sie als Musikurheber sind in dieser Forderung glaubwürdig.

In der Diskussion um die neuen Tarife ist Ihr Wort als Urheber mehr denn je gefragt.

Um diese Diskussion auch argumentativ zu führen, haben wir für Sie ein Dokument erarbeitet, indem wir die Tarifreform stichpunktartig plakativ zusammengefasst haben. Wir wollen Ihnen damit weitere schlagkräftige Argumente für die Diskussion liefern.

Da unsere Datenbank aktuell leider nur rund 33.000 E-Mail-Adressen umfasst, bitte ich Sie, diese Email und dieses Fact sheet an all jene weiterzuleiten, die diese Informationen womöglich nicht erreicht haben.

Ich danke Ihnen sehr für Ihre Unterstützung und verbleibe mit den besten Grüßen,

Ursula Goebel

Direktorin Marketing

Leitung Kommunikation & PR

GEMA Generaldirektion
Marketing & Kommunikation
Rosenheimer Straße 11, 81667 München
Telefon: +49 89 48003-XXX
Fax: +49 89 48003-XXX

E-Mail: XXX@gema.de
Internet: www.gema.de

http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=40801
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Beitragvon aule » 4. Sep 2012, 22:03

da hilft nur eins: :mp:
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Beitragvon a-one » 5. Sep 2012, 10:14

noch ein Grund zur Demo zu gehen.

muss ich morgen nur noch bissl eher los von arbeit
:ausheck:
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Beitragvon a-one » 7. Sep 2012, 14:16

250 Teilnehmer demonstrieren in Dresden gegen Gebührenerhöhung der Gema
http://www.dnn-online.de/dresden/web/re ... 1377586237

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Beitragvon a-one » 7. Sep 2012, 14:19

Crowdsourcing-Projekt und wissenschaftliche Studie zur Ermittlung des durchschnittlichen Anteils GEMA-pflichtiger Musik in Techno-DJ-Sets.
http://www.facebook.com/Techno.MusikohneGEMA
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Beitragvon Da_Face » 5. Nov 2012, 21:14

Petition gegen GEMA-Vermutung abgewiesen

"Es wäre nicht möglich, wenn die Verwertungsgesellschaft in jedem Einzelfall nachweisen müsste, dass ein Gema-pflichtiges Repertoire gespielt worden ist", sagte Max Stadler (FDP) im Petitionsausschuss des deutschen Bundestages.

http://www.golem.de/news/petitionsaussc ... 95531.html


Und

GEMA gewährt manchen Clubs 20% rabatt

Mit dem Verband Deutscher Musikschaffender (VDM), den Deuschen Diskotheken Unternehmern (DDU) und der Deutschen Discjockey-Organisation (DDO) hat die Gema nun einen Kompromiss erreicht. Die drei Verbände haben einen Gesamtvertrag unterschrieben, in dem sie die neuen Tarife anerkennen.

http://www.golem.de/news/tarifstreit-um ... 95524.html

Interessant ist hierzu folgender Kommentar :

http://forum.golem.de/kommentare/intern ... sg-3160255
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Beitragvon a-one » 6. Nov 2012, 16:00

wieder mal verarsche von der GEMA.... Eine Einigung ist nicht in Sicht!

falscher hase hat geschrieben:Sowas macht mich traurig und wütend! Die GEMA sprach gestern von einer Einigung im Tarifstreit (mit Verbänden, die niemand kennt) und steht mit dieser Aussage ziemlich alleine da.

Verbände wie Clubs am Main sehen das allerdings ganz anders:

"Am Nachmittag wird die GEMA im Rahmen eines Pressegespräches behaupten, es hätte eine "Einigung im Tarifstreit über GEMA-Vergütung im Diskotheken- und Clubbereich" gegeben. Wir und andere Verbände, wie die Clubcommission Berlin und KLUBKOMM, widersprechen dieser Einschätzung vehement und fordern die GEMA auf, endlich ihre unsägliche Desinformationskampagne zu beenden!"

Die Pressemitteilung gibts auch hier als PDF:
http://www.clubs-am-main.de/media/presse/
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Beitragvon a-one » 8. Nov 2012, 16:21

Erhebliche Bedenken bei der Tarifreform
Juristisches Gutachten zur Angemessenheit der GEMA-Tarifreform bestätigt die Standpunkte der Clubs.

http://clubcommission.de/artikel/Erhebl ... arifreform
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Beitragvon a-one » 8. Nov 2012, 17:41

Facebook-Party in Dresden verboten – Aktion war offensichtlich ein Fake

Per Facebook haben Unbekannte zu einer Party auf das Grundstück der Gema geladen.


http://www.dnn-online.de/dresden/web/dr ... e-90141103
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Beitragvon donnsen » 11. Nov 2012, 10:14

na die party scheint ja stattgefunden zu haben :lach:
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Beitragvon Sputnik » 11. Nov 2012, 22:16

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Beitragvon donnsen » 12. Nov 2012, 08:10

hab halt letzten monat ne einladung bekommen und dachte natürlich wirklich, das wär ein 18. geburtag von irgend ner uschi. da hät ich natürlich gern mal geschaut... hmm...... wer da noch so rumrennt. :asien:
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Beitragvon moiree » 1. Dez 2012, 06:43

Nächstes GEMA Kapitel Feinde machen, aber richtig: Auszug aus der Einigung der GEMA mit DDU und DDO

Weltfremder geht also immer, und wenn tatsächlich vertretene DJs in diesen Vereinen wären, möchte man schon fast Mitleid mit diesen haben, oder wie und warum sollte man z.B. Lizenzen von Tracks erwerben die es nie zu kaufen gab, sondern von Produzenten via Promopools oder Soundcloud verschenkt wurden, die nie eine GEMA Lizenz hatten etc? Versucht man sich hier zukünftig an Dingen zu bereichern an denen man zum Großteil gar nicht die Rechte hat?

(via fb)


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Beitragvon daniel » 5. Dez 2012, 20:24

wirtschaftsminister der bundeslaender fordern aussetzung der neuen gema tarife

"Im Interesse eines fairen Ausgleichs zwischen Urhebern einerseits und Kultur- sowie Gastronomiebetreibern andererseits
ist es zwingend notwendig, in einem geordneten Schiedsverfahren einen für alle Seiten tragbaren Kompromiss zu finden.
Alles andere könnte zu einer Bedrohung der kulturellen Veranstaltungsvielfalt führen."
Darüber hinaus habe die Ministerkonferenz "erhebliche Bedenken gegenüber der geplanten neuen Tarifstruktur", so Maas weiter.


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Beitragvon a-one » 6. Dez 2012, 11:54

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Beitragvon a-one » 25. Dez 2012, 21:51

kraftfuttermischwerk hat geschrieben:Große Plattenfirmen kauften sich auf YouTube Milliarden Klickzahlen zusammen

Während wir hier in Deutschland einige Videos von Künstlern der Majorlabels gar nicht sehen dürfen, gehen Labels wie Universal, Sony oder RCA weltweit andere Wege um an das Geld zu kommen, was die GEMA hier für sie nicht eintreiben kann. Sie kaufen Plays. Und für diese lassen sie sich dann von YouTube bezahlen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Allerdings hat YouTube jetzt die Reisleine gezogen und Milliarden dieser gekauften Klicks aus der Statistik gekickt und wird für diese wohl auch nicht zahlen wollen.

Den größten Einschnitt musste Universal hinnehmen, dessen Channel laut einer Statistik von SocialBlade über eine Milliarde Views verlor. Sony/BMG wurden 850 Millionen Views gestrichen, während RCA mit 159 Millionen Views relativ glimpflich davonkam.

Die Plattenfirmen reagierten panisch: Bei der UMG, die in der Vergangenheit aktuelle Videos lieber auf die Channels ihrer Künstler auf den eigenen (aber hierzulande nicht zu nutzenden) Dienst Vevo auslagerte, sind nur noch fünf ältere Clips zu finden, allesamt nur Teaser mit wenig über einer Minute Länge. Auch der Sony-Kanal ist bis auf hämische Kommentare praktisch leer. Betroffen sind auch rund weitere 500 Channels prominenter Künstler. (Heise)

YouTube hat mit vielen großen Plattenfirmen Verträge über die Verteilung der Einnahmen und ist dadurch ein wichtiger Umsatzbringer für die gesamte Branche geworden. Also haben die Vertreter der Firmen einfach an einigen Schrauben gedreht und die View-Zahlen einzelner Videos schossen durch die Decke – und die Plattenfirmen freuten sich daraufhin auf hohe Einnahmen über die Videoplattform. (GoogleWatchBlog)

Bestimmt ist das alles nur ein riesiges Missverständnis und/oder ein technischer Fehler, den die Labels nicht zu verantworten haben, denn derartig betrügerische Vorgehensweisen kämen von denen ja nieeeemaaaallls! So etwas würden doch nur Verbrecher machen!

www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/?p=46861
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Beitragvon a-one » 3. Jan 2013, 17:52

heise.de hat geschrieben:29C3: Geplante GEMA-Alternative sieht sich auf gutem Weg

http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 75005.html
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Beitragvon moiree » 18. Jan 2013, 17:12

Gema: Auf Konzerten wird nicht getanzt

http://www.youtube.com/watch?v=LtLlAJ1V ... e=youtu.be

BR stellt “Space Night” wegen GEMA ein

http://www.internet-law.de/2013/01/br-s ... a-ein.html
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Beitragvon moiree » 23. Jan 2013, 20:10

Space Night gerettet
Aufstand der Schlaflosen

http://www.sueddeutsche.de/bayern/space ... -1.1580768
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Beitragvon Da_Face » 27. Feb 2013, 12:47

Welcher DJ muss für GEMA zahlen? ... würde wohl auch in den "Ist den Vinyl wirklich noch Sinnvoll" passen, da die Regel hier am einfachsten erscheint :fettgrins:
http://de-bug.de/medien/archives/welche ... .html/gema
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Beitragvon Da_Face » 15. Mär 2013, 12:49

Da sind sie nun, die neuen Tarife
http://de-bug.de/medien/archives/gema-b ... -vr-o.html


Aber ich will meine Playliste abgeben!!!
Nehmen sie nicht, wirklich nicht. Man darf immer nur melden, wie viele Tracks man zum Spielen kopiert hat.

Ich spiele nur meine eigenen Tracks!
Egal. Wenn du bei der GEMA bist, musst du trotzdem dafür zahlen. Bekommst aber vermutlich das Geld über die GEMA-Einnahmen nicht wieder, weil du keine Playlisten abgeben darfst.

:rofl2:
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Beitragvon moiree » 18. Apr 2013, 17:19

Patentamt verbietet Gema-Reform

Die Gema wollte ihre Tarife einfacher machen. Doch viele Musiknutzer fürchteten, dann mehr zu bezahlen. Nun ist die Sache vom Tisch. Das Patentamt hat der umstrittenen Reform eine Absage erteilt.


„Die Schiedsstelle hält ausdrücklich weiterhin an der Vielzahl der bisherigen Tarife im Veranstaltungsbereich fest“, hieß es am Donnerstag in München in einer Gema-Mitteilung. Der Musikrechteverwerter hatte das Tarifsystem ursprünglich vereinfachen und die vorhandenen Tarife von elf auf zwei reduzieren wollen. Die Gema hatte dies allerdings im Laufe des Schiedsverfahrens bereits zurück genommen, wie eine Sprecherin am Donnerstag betonte.

(...)
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Beitragvon Wolfi » 11. Dez 2013, 22:59

MUSIKNUTZUNG
Endgültige Einigung im Tarifstreit zwischen Gema und Discos
Nach anderthalb Jahren haben sich die Gema und der Verband Dehoga geeinigt. Ab dem 1. Januar 2014 gelten neue Tarife für die Nutzung von Musik bei Veranstaltungen, die teilweise über acht Jahre schrittweise erhöht werden. Wie viel zu zahlen ist, kann man mit Excel-Tabellen ausrechnen.
In ähnlichen Mitteilungen haben die Gema und der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga bekanntgegeben, dass der seit Mitte 2012 ausgetragene Tarifstreit zwischen den beiden Parteien beendet ist. Beschlossen wurde nun eine umfassende Tarifreform, die nicht zu sprunghaften Gebührensteigerungen vor allem für kleine Veranstaltungen führen soll. Zuvor hatte die zuständige Schlichtungsstelle die Pläne der Gema in weiten Teilen zurückgewiesen.
http://www.golem.de/news/musiknutzung-e ... 03318.html
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Beitragvon aule » 12. Dez 2013, 14:37

Wolfi hat geschrieben: Wie viel zu zahlen ist, kann man mit Excel-Tabellen ausrechnen.

:shock: WOW!
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Beitragvon donnsen » 7. Mai 2015, 10:37

ma ne kurze frage, evtl is ja hier ein bescheidwisser. laut gema tarifübersicht muss ich ja für jeden raum in dem ich musik spiele geld entrichten. bei gastronomischen einrichtungen je raum bis 100 qm 22,30€ pro monat.

wenn ich nun aufm klo auch musik spiele, ein männer und ein frauen wc habe und jedes 20 qm groß is, muss ich dann dort ebenfalls zweimal diese gemagebühr entrichten oder kann das unter umständen als ein raum zählen.

p.s. nee plane keine restauranteröffnung oder dergleichen, muss anderen nur aushilfsmäßig was über die tarife erzählen.
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